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Leitfaden

Elektronische Gutschrift: Referenzen, Beträge und XML

Elektronische Rechnungskorrekturen vorbereiten: Dokumenttyp wählen, Bezug zur Ursprungsrechnung erhalten und Beträge, Steuern sowie Zuordnung prüfen.

Ein Korrekturdokument bildet einen geänderten Geschäftsfall ab. Es ist nicht einfach eine Rechnung mit einem Minuszeichen vor jeder Zahl. Dokumenttyp, Bezug zur Ursprungsrechnung und Formatkonventionen müssen zusammenpassen. Klären Sie zuerst, ob Menge, Preis, Nachlass oder der gesamte Vorgang korrigiert wird. Der technische Begriff CreditNote ersetzt dabei nicht die rechtliche Einordnung einer Gutschrift oder Rechnungskorrektur.

Passenden Dokumenttyp wählen

UBL unterscheidet unter anderem Invoice und CreditNote. Verwenden Sie den vorgesehenen Korrekturexport des Programms, statt Rechnungs-XML umzubenennen. Das Zielprofil bestimmt weitere Felder und Regeln. Klären Sie mit dem Empfänger, wie die Zuordnung zur ursprünglichen Rechnung und eine Teilkorrektur verarbeitet werden.

Referenzen erhalten

Bewahren Sie die neue Dokumentnummer, die Referenz der vorangehenden Rechnung und die Angaben zu korrigierten Positionen auf. Eine verständliche Beschreibung unterstützt die Buchhaltung, ersetzt aber eine erforderliche strukturierte Referenz nicht. Nutzen Sie nicht einfach die ursprüngliche Nummer, als wäre der neue Beleg nur ein aktualisierter Anhang.

Vorzeichen und Summen testen

Kontrollieren Sie Mengen, Steuerbemessungsgrundlagen und Beträge entsprechend dem Profil. Das pauschale Umkehren aller Werte kann einen doppelten Vorzeichenwechsel verursachen. Testen Sie vollständige und teilweise Korrekturen und vergleichen Sie den erwarteten Kundensaldo. Technische Validierung entscheidet nicht über die steuerliche oder buchhalterische Behandlung. Legen Sie außerdem fest, wer die fachliche Korrektur vor dem Export genehmigt.

Den eigenen Fall nachvollziehbar prüfen

Arbeiten Sie zunächst mit einer Kopie und bewahren Sie das unveränderte Original auf. Notieren Sie das erwartete Ergebnis, die tatsächlich ausgeführte Aktion und die verwendete Version des Programms. Vergleichen Sie anschließend Dokumentnummer, Parteien, Währung und Beträge mit Ihrer Ausgangsrechnung. Lassen Sie ein abweichendes Ergebnis fachlich klären, bevor Sie es weiterverwenden. Bei einem Fehler hilft ein kleines anonymisiertes Beispiel mehr als das unkontrollierte Versenden vollständiger Kundendaten. Wiederholen Sie den Test nach einer Änderung am Export und prüfen Sie auch den Empfang beim tatsächlichen Geschäftspartner.

Quellen und nächste Schritte

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